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Haftungsausschluss/disclaimer

Hier ist die Märchen-Seite FK-Spezial vom 
Internationalen Freundeskreis 2000, 
dem Freundeskreis 
der "kleinen Leute" und der 
Urbevölkerungen. 
( fk-2000.net )
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Der Himmel stürzt ein
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Ein großer Samurai hatte über die Jahre hinweg in unzähligen Kriegen schon viele Kämpfe für seinen Herren gewonnen. Nun aber verlor er seinen ersten Kampf. Gedemütigt, voller Zorn gegen sich selbst und den Rest der Welt, wollte er seinem nun nichtswürdigen Leben ein Ende bereiten. Er ritt die staubige Landstraße entlang, darüber nachsinnend, wie er sich nun am grausamsten und auffälligsten ins Jenseits befördern könnte.

Plötzlich lag vor ihm auf der Straße ein kleiner Spatz auf dem Rücken und streckte seine beiden Füßchen zum Himmel.
Der Samurai, in seinem Denken gestört, hielt an und schrie den Spatz an:
"Geh mir aus dem Weg, du nichtswürdiges Federvieh!" Der Spatz aber entgegnete ganz keck: "Nein, das werde ich nicht tun. Ich habe eine große Aufgabe zu verrichten." Der Samurai, ganz überrascht und erstaunt über die selbstbewusste Antwort des Spatzen, stieg von seinem Pferd ab, beugte sich zu dem Spatzen hinunter und sprach:  "Sage mir, was ist denn so wichtig, dass du mir den Weg nicht freimachen willst?" "Oh", sagte der Spatz, "man hat mir gesagt, dass heute der Himmel auf die Erde fallen wird, und da liege ich nun, um ihn mit meinen Füßen aufzufangen."

Als dies der Samurai hörte, da fing er an zu lachen und konnte beinahe nicht mehr aufhören. Und er rief prustend:
"Was, du kleines Federknäuelchen willst mit Deinen dürren Beinchen den Himmel auffangen?" Der kleine Spatz erwiderte ganz ruhig und klar: "Tja, man tut was man kann!"

Bereitgestellt vonMärchenzentrum


 

Einmal, da betrat ein junger Mann einen Laden. Hinter der Ladenthekestand ein weiser Mann. Der junge Mann fragte: "Was verkaufen Sie denn?"

Der Weise gab ihm bereitwillig Antwort: "Alles, was Sie sich wünschen!"
Überglücklich fing der Mann an zu wünschen: "Ich hätte gerne, daß alleKriege auf der Welt sofort aufhören, daß die Menschen untereinanderverständnisvoller und freundlicher werden, die Beseitigung des Hungersauf der Welt, daß alle Menschen in Glück und Fülle leben können, ..."
 
Da unterbrach ihn der Weise hinter der Ladentheke und sprach:
 
"Verzeihen Sie, junger Mann, sie haben mich nicht ganz verstanden. Wir verkaufen hier keine Früchte, wir verkaufen nur den Samen."



Kleine Anmerkung, die auch für diese Homepage und die des internationalen Freundeskreises 2000, dem Freundeskreis der "kleinen Leute"
und der Urbevölkerungen Gültigkeit hat.