ist
in den aller meisten Fällen grundsätzlich ein Versagen der
Gesellschaft dem Mitmenschen gegenüber, welche durch Isolation,
Lieblosigkeit, Liebesentzug oder Leistungszwang und dergleichen
mehr vor allem bei Jugendlichen zu dem Gefühl des
Ansehensverlustes oder des Verasagens und der Chancenlosigkeit
führen und so das Leben oft nicht mehr als lebenswert
betrachtet wird und die Selbsttötung so als einziger Ausweg
erscheint diesen Quälereien zu entkommen.
Nicht
selten ist "Liebeskummer" auch ein häufiger,
vermeintlicher Grund, der schließlich nichts anderes wie das
Symptom der Verlassenheit und des Verlustes beinhaltet und sei
es nur oft der Verlust des einzigen vertrauensvollen
Ansprechpartners, ohne eigenen "Besitzanspruch an den
jeweiligen Partner zu stellen. Daher verweise ich besonders auf
der Erotikseite auf verantwortlichen Umgang, besonders
hinsichtlich der Sexualität hin, weil diese Dinge Männer und
Frauen genau so betreffen wie auch die Heranwachsenden.
Oft
werden Menschen direkt Diskriminiert oder systematisch "gemobbt"
was zu derartigen "Kurzschlussreaktionen" führt,
wobei es für die Außenstehenden dann allgemein so verstanden
wird, als ob doch diese "Kleinigkeiten" überhaupt
nicht hinreichend Grund dafür sein könnten eine derartige
Kurzschlussreaktion zu verstehen, da man doch bereits "viel
herber" angefasst und behandelt worden sei.
Dabei
wird gerade gerne übersehen, dass es in den seltensten Fällen
sich bei Selbsttötungen um "Kurzschlussreaktionen"
handelt, sondern die verzweifelten Menschen über Jahre
seelische Vergewaltigungen erfuhren und die ständig ansteigende
Summe der Belastungen und Verletzungen den Blick für Freund und
Feind in eine difuse Masse wandelt, die für die Betroffenen
ständig undurchsichtiger wird und ihn veranlasst, weder
"Freund" noch "Feind" zu vertrauen, da sie
durch die Brille der eigentlichen Opfer betrachtet, jeglichen
Unterschied verloren haben und alles in einer trostlosen
seelischen Wüste sich aufzulösen scheint, dem Vertrocknen und
verhungern nahe.
Man
könnte dieses so beschreiben:
"Zum Leben zuwenig, zum Sterben zuviel, aber dauernden
Verlusten, Verzicht, Angriffen, Ängsten, und Quälereien
ausgesetzt!"
-
Dieser
Zustand nennt man dann "Depression" und man hat so
ein genaues Krankheitsbild definiert, welches bereits wieder
dem so Erkrankten möglicherweise all zu oft suggeriert,
dass etwas nicht mit ihm in Ordnung sei, was er
möglicherweise durch gesundes Verhalten seinerseits hätte
verhindern können.
Die
hiervon betroffenen finden in den seltensten Fällen ohne Hilfe
und mitfühlenden Mitmenschen aus dieser Scheußlichen Lage
heraus und so ist es die auch Pflicht derer, die dem
internationalen Freundeskreis verbunden sind, ihre Mitmenschen
in der näheren Umgebung zu beobachten, denn Abkapseln, sich
zurück ziehen, vermehrte Alkohol oder Drogenproblematik und
scheues Verhalten sind oft die ersten Anzeichen für vorliegende
Erkrankungen, die bis hin zur Selbsttötung führen können und
man sollte den so betroffenen doch etwas Zuwendung geben und
ihnen klar machen, dass sie als Mitmenschen für die eigene
Person und deren Entwicklung wichtig sind.
Immerhin
reißt es bittere Wunden auch bei den Umstehenden, wenn sich
jemand nach dem Tode sehnt und der Todeswunsch durch eigene Hand
Vollendung erfuhr und wenn man sich dann noch den Vorwurf machen
muss, nichts getan zu haben ist es besonders schwierig.
Denn
so was ist nicht nötig, erstens verschieben die
"Selbstmörder" die Problematik und den so genannten
Lehrstoff ihres Lebens sehr wahrscheinlich lediglich auf eine
andere Daseinsebene und zum Zweiten gibt es hinreichend
professionelle Hilfe von Seiten der Ärzte, Priester und
Schamanen, die allerdings durch die direkte und weitere Umwelt
der intensiven Unterstützung bedarf, soll eine Behandlung
erfolgreich sein.